Obstbau Vetsch

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Unser Betrieb liegt in Grabs im St. Galler Rheintal. Durch den Föhneinfluss haben wir ein mildes Klima und die Vegetation beginnt vergleichsweise früh.

Obstbau mit Direktvermarktung, Mutterkuhhaltung und Ackerbau sind unsere Betriebszweige.


1992 übernahmen wir den Betrieb von Florians Vater. Einen Teil des Obstes hat bereits er seit Jahren direkt vermarktet. Seit 1993 verkaufte er alles Obst ab Hof.


Im 2020 übernahmen wir, Lukas und Cécile, den Betrieb und führen ihn mit grosser Freude und Spass.

Unser Früchtesortiment passen wir laufend der Nachfrage an. Bereits seit über zehn Jahren sind wir am Aprikosen, Pfirsiche und Nektarinen anbauen. Nicht alle Sorten eignen sich für unsere Region, weil das Klima eine wichtige Rolle spielt. Verschiedene Sorten konnten uns nicht überzeugen. Mittlerweile sind wir aber stolz, jeweils im Frühsommer eine kleine aber köstliche Menge dieser Früchte zu ernten.


Im Jahr 2017 erweiterten wir unser Angebot mit Beeren. So werden auch noch Himbeeren angebaut und geerntet. Weiteres zu unserem Angebot sehen Sie unter Produkte.


Alles Obst wird nach Suisse Garantie Richtlinien produziert. Unser Hof entspricht und produziert nach den Suisse Garantie Richtlinien. Dieses Label verpflichtet zu besonders tierfreundlicher Haltung und schonender Nutzung der Ressourcen. Vorausgesetzt werden regelmässige Bodenanalysen, ökologische Ausgleichsflächen und es besteht eine Aufzeichnungs – und Kontrollpflicht.

Unser Betrieb wurde zusätzlich mit dem ProSpecieRara – Gütesiegel ausgezeichnet. Die Stiftung ProSpezieRara setzt sich für den Erhalt von gefährdeten Sorten und Rassen ein. sie fördert den Erhalt und schützt die Pflanzen und Tiere vor dem Aussterben. Unser Betrieb pflegt alte Obstsorten und wurde als Erhaltungsbetrieb bei ProSpecieRara aufgenommen. Unsere Aufgabe ist es, die alten Sorten zu pflegen und somit ihren Fortbestand zu sichern. Nebst den bekannten Wildmuser – Äpfeln sich u.a. auch Bohnäpfel oder Sauergrauch auf der Liste. Auch Birnen (Goldschmecker, Guntershauser, usw.) und Pflaumen (Belle de Paris und Opal) werden bei uns gepflegt.


Im 2019 konnten wir für das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) einen Sortenerhaltungsanlage anbauen. Dort werden alte Schweizer Zwetschgen erhalten. Nebst der Sortenerhaltung haben wir zudem eine weitere Anlage für die Forschung bereitgestellt.


Im Jahr 2004 haben wir von Milchkühen auf Mutterkühe umgestellt. Durch diese Umstellung sind wir etwas flexibler mit den Arbeitszeiten. Will man aber erfolgreich Natura-Beef produzieren, brauchen auch Mutterkühe und ihre Kälber gute Betreuung. Natura-Beef können Sie bei Coop kaufen. Das Programm ist das bedeutendste Rindfleischlabel innerhalb Coop Naturaplan und Naturafarm. Seit der Neueröffnung unsers Hofladens verkaufen wir auch Fleisch ab Hof. Mehr Informationen über unser Fleisch ab Hof finden Sie hier.


Im Jahr 2023 durften wir eine Halle mit Verkaufs- und Verarbeitungsräume bauen. Nun können wir unsere Früchte selber auf dem Hof lagern. Mit der neuen Mosterei können wir für Privatpersonen mosten, pasteurisieren und abfüllen. In unserem neuen Hofladen bieten wir nicht nur unser Obst und unsere verarbeiteten Früchte an; nun haben wir auch die Möglichkeit viele weitere Lebensmittel von Produzenten aus dem Werdenberg und Rheintal anzubieten.


Im Herbst 2026 können wir das erste Mal unsere eigenen Dörrbirnen in unserer Dörrerei produzieren.


 

Die Vielfältigkeit der Natur ist uns sehr wichtig, so versuchen wir unsere Produktion ohne Antibiotika und Bienengifte zu meistern. Nützlinge und Verwirrungs- Techniken kommen bei uns im Obstbau und Homöopathie im Stall zum Einsatz. Für den Erhalt von alten und gefährdeten Obstsorten wurden wir ausgezeichnet und verpflichten uns, diese Obstsorten zu pflegen.

Unser Betrieb ist ein Familienbetrieb mit mehreren Generationen. Das Zusammenleben in der Familie ist für das Fortbestehen unseres Betriebes sehr wichtig.